Rauf- & Sauflieder

Ich bin Oger

Rollo der Wikinger     download (MP3) live in der Taverne zu Armunia am 22.10.2016

In der Taverne     download (MP3)

Ich und ein Fass voller Wein

Blau wie das Meer

Was wollen wir trinken     download (MP3) live in der Taverne auf Westmynd am 23.09.2017

Laterne

Papst und Sultan

Unser liebe Frauen

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Ich bin Oger

Musik: Monty Python, ”Lumberjack Song“ (1969)
Text: Fabis, Andreas und Lutz Winter, (Feinschliff: Uwe R. Hoeppe, 2013)

 

D

G

 

Ich bin Oger und ich

bin nicht klein,

 

A

D (G-D)

in

meinen Magen

geht viel rein.

CHOR: Er ist Oger und er ist nicht klein,
in seinen Magen...

Erwürg’ das Huhn, zerhack’ den Wolf,
Und reib’ den Gaul zu Brei.
Danach fang’ Dir ‘nen Hobbit,
Für unters Spiegelei.

Ich bin Oger und ich bin nicht klein...

Ob Bier, ob Met - ob Schnaps, ob Wein,
Am Saufen hab’ ich Spaß,
Und wenn ich richtig voll bin,
Dann hau’ ich mich ins Gras.

Ich bin Oger und ich bin nicht klein...

Zum Frühstück Zwerg, zu Mittag Elf,
Auch Menschen sind okay,
Und hab’ ich richtig Hunger,
Nehm’ ich ‘nen Troll zum Tee.

Ich bin Oger und ich bin nicht klein...

Ich werd’ nie satt, hau alles platt,
Worauf ich Hunger hab’,
Und wenn ich mal nichts finde,
Dann plünder’ ich ein Grab.

Ich bin Oger und mein Herz ist rein,...
...schon morgen früh kann's anders sein!

 

Rollo der Wikinger

download (MP3) live in der Taverne zu Armunia am 22.10.2016

Musik & Text: Torfrock (1977), Feinschliff: Uwe R. Hoeppe (2013)

A

Neulich in Haithabu

saßen wir beim Met

E

A

und über~

legten, dass das so nicht

weitergeht

Unser

Häuptling Rollo, rote

Locke genannt,

E

A

warf

wütend sein’ Becher

Met anne Wand

D

A

„Der

Sauladen hier is'

mir zu ruhig!

D

E7

Hier

zieh’n wir bloß noch

Frauen durch!

D

A

Passt

auf, wir schmier’n uns’n paar

Brote

D

E

und

torkeln in die

Boote.“

 

 

 

E7

A

 

 

Denn

sind wir auf See und

singen das

 

 

 

E7

A

 

 

 

Lied von die Wi~

kingers

 

 

 

 

 

 

 

 

(Schlapp und

schlapp und)

 

 

 

 

 

 

 

 

A

 

 

 

Wir

saufen den Met bis

keiner mehr steht

 

 

 

E7

A

 

 

unser

Häuptling heißt rote

Locke

 

:

 

D

A

:

Wir ver~

brauchen viel Frau’n und tun

Leute beklau’n

 

E7

A

und hau’n uns

reichlich auf die

Glocke

 

„Volldampf voraus!“, brüllte Rollos Bruder
„Geht klar, min Jung - wo sind hier die Ruder?“
Mensch, war die Strömung stark; uns zitterten die Beine.
„Kein Wunder“, meinte Rollo, „wir sind noch anne Leine.“
Zack - das Tau gekappt, das Boot fing an zu beben.
Heinrich der Starke muss sich wieder übergeben

Denn sind wir auf See...

Bei Hammerfest taten wir uns im Kreise dreh’n
es taten nämlich wilde Winde weh’n.
Aus Haithabu flach über die Wogen
kam uns ’ne Brieftaube zugeflogen.
In die Nachricht - was’n Glück auch! - stand:
„Die Winde ha’m sich abgewandt.“
Vor Annland schrie’n wir wie besessen:
„Umdrehn, wir ha’m den Met vergessen!“

Denn sind wir auf See...

 

In der Taverne

download (MP3)

Musik: Reinhard Mey, “Über den Wolken” (1974)
Text: Uwe R. Hoeppe (2013)

G (G5-G)

am

In der Taverne nachts um

drei

D

G (G5-G)

geht jedes Zeitgefühl ver

~loren

beim Bier frön' ich der Zeche

~rei

und es dröhnt in meinen

Ohren:

In einer Ecke grölen

Orks

ihre anzüglichen

Lieder

Und glotzen unverhohlen

stumpf

der Schankmaid ins

Mieder

 

(G)

am

In der Ta

verne

D7

G (G5-G)

muss die Trunksucht wohl

grenzenlos sein

 

am

Alle Ängste, alle

Sorgen, sagt man,

D7

G (G5)

könnten warten bis

morgen und dann

C

G (G5-G)

würde, was uns gut und

richtig erscheint,

am D7

G (G5-G)

plötzlich nichtig und

klein.

An der Theke geht’s hoch her: Ein Zwerg belästigt die Bedienung
hält sich für ungemein charmant und merkt nicht: So kriegt er sie nie rum
Da mischt ein Elf sich vorlaut ein, die Dame hätt' ihn auserkoren
Der Zwerg sieht so was gar nicht gern, haut dem Elfen an die Ohren.

Ein Rudel Hobbits macht Rabatz hinten an der Feuerstelle
Streiten um den besten Platz zwischen Kamin und Schwarzbierquelle
Ein Troll gesellt sich kurz dazu, sorgt reichlich für Furore
Die Hobbits flüchten sich treppauf und fetzen sich auf der Empore

In der Taverne...

Meine Augenlider werden schwer, kann meinen Krug nur mühsam finden
als die Kerzen mehr und mehr im Tunnelblick verschwinden
Meine Augen haben schon jenen winz'gen Punkt verloren
Wie von fern klingt monoton das Gezänk auf den Emporen

In der Taverne...

Als ich aufwach', ist es still; Bier durchtränkt meine Gewandung
Irgend jemand stößt mich an, spricht von Zeche und Bezahlung
Ich lalle ihm vertraulich zu: „Die habe ich doch längst beglichen“
Da trifft ein Wasserschwall mich hart; dem wär' ich gerne ausgewichen

Der Wirt zieht mich am Kragen hoch, versetzt mir links und rechts 'ne Schelle
Bevor ich auch nur brabbeln kann, wirft er mich raus über die Schwelle
Ich seh' die Pfütze unter mir, flieg' auf sie zu in hohem Bogen
Ich lande weich im kalten Matsch; hätt' ich bloß nicht so dreist gelogen...

In der Taverne...

So raffe ich mich langsam auf, der Boden schwankt mir unter'n Füßen
Für meinen unbeherrschten Suff muss ich jetzt schmerzhaft büßen
Und so fass' ich den Entschluss, möge er allen hier bekannt sein:
Dem Bier des Teufels schwör' ich ab! Von heut' an sauf' ich nur noch Branntwein.

Denn in der Taverne...

 

Ich und ein Fass voller Wein

Musik & Text: Versengold (2006), Feinschliff: Uwe R. Hoeppe (2013)

A

E

Wir

fuhren mal

wieder der

Freiheit ent~

gegen

D

E

A

E

Zu

kunden den

Seeweg auf

meerweiten

Wegen

Be~

laden mit

grade er~

rungener

Fracht

Hat

uns doch For~

tuna mit

Segen be~

dacht

So

hatten wir

ein Dutzend

Fass Wein an

Bord

Zu

groß war der

Tiefgang, so

voll war der

Hort,

Da

wies uns der

Käpt’n, den

Frachtraum zu

leer’n,

D

E

A

E

A

Und uns zu

füllen, die

freudigen

Launen zu

mehr’n.

 

 

A

 

D

 

 

Ich und ein

Fass voller

Wein

 

 

A

 

E

 

und nur

morsches Holz

zwischen

mir und den

Fischen

 

Ich und ein

Fass nur al~

lein,

 

dem

Himmel ent~

rissen;

Oh, drauf ge~

schissen!

 

D

E

A

 

Es

könnte noch

viel schlimmer

sein!

 

Lang war die Nacht und der Durst war so groß
Und bald war in jedermann Trunkenheit bloß,
Elf Fässer wir löschten in Seemannsmanier,
Voll war der Mond - doch noch voller war’n wir.
Der Käpt’n war wieder der Strammste von allen,
Beim Pissen ist er von der Reling gefallen,
Zu retten ihn sprangen noch viele in See,
Doch bei unser’n 12 Knoten war das keine so gute Idee.

Ich und ein Fass voller Wein...

Wer dabei nicht gleich schon von Bord war gegangen,
Der kroch noch im Suff an der Reling entlang
Und ich hab’ mich still in den Frachtraum gestohl’n,
Das zwölfte Fass Wein für uns Zecher zu hol’n.
Das war dann die Zeit heit’ren Himmels hernach,
Der Sturm über unsere Köpfe reinbrach.
Das Ruder barst, kurz nachdem unser Mast fiel,
und nach kürzester Zeit hatten Felsen wir unter dem Kiel.

Ich und ein Fass voller Wein...

So sind alle Mann in der Sturmflut ertrunken
und mit unser’m Kahn in die Tiefe gesunken.
Nur ich überlebte im Frachtraum geschlossen
und hab’ unser Schicksal in Ehren begossen.
So sitze ich hier zwischen Gold, Schmuck und Tuch,
Hab’ Umtrunk und Luft und auch Ratten genug.
Ich würd’ mich wohl fürchten, wär’ ich hier allein,
doch hab’ ich ’nen Krug und ein herrliches Fass voller Wein.

Ich und ein Fass voller Wein...

 

Blau wie das Meer

Mr. Hurley & die Pulveraffen (2013), Bearbeitung: Uwe R. Hoeppe (2014)

em 

em  D 

 

4/4

em

C

G

Schon als

Schiffsjunge hab ich meine

Seele ver~

kauft

 

C

D

 

für 'ne

große Buddel Rum mit drei

Kreuzen da~

rauf

 

em

C

G

ich

wollt' nur kurz dran nippen, da pas~

siert mir ein Mal~

heur

 

C

D

G

der

Korken fällt mir über Bord, die

Flasche muss

leer!

 

G

C

Ich war

blau wie das Meer,

voll wie unser Laderaum

 

em

D

 

breit so wie die Ärsche von den

Weibern auf Tortuga

 

G

C

Ich war

blau wie das Meer, ge~

laden wie ein Bordgeschütz

 

em

D                     G

und

dichter als der

Nebel vor Kap Horn.

 

Der Schiffsarzt sagt mir jeden Tag, ich tränke zu viel Rum
Er bangt um meine Leber, appelliert an die Vernunft
Doch wär' für uns das Wasser zum Trinken gedacht,
Hätt' der Herrgott wohl das Meer nicht salzig gemacht.

Ich bin blau wie das Meer, …

Gestern Abend habe ich wohl ein' zu viel gehabt
Ich wache auf und hab' in meiner Koje nicht viel Platz
Ich dreh' mich um nach Steuerbord, und was muss ich da seh'n?
In meinem Bett liegt nackt... die Frau vom Kapitän.

Sie war blau wie das Meer, …

6/8

C

G

 

Und

kann ich mich morgens noch

daran erinnern,

 

 

D

G

 

 

wo ich einge~

schlafen bin,

 

 

C

G

D

 

muss das Gelage wohl

trostlos gewesen

sein...

Wir

liegen viel länger im

Seemannsgrab

 

als

dass wir lebendig

sind

 

Also

gieß in uns're

Krüge noch mal

ein!

 

Wir sind blau wie das Meer, …

 

Was wollen wir trinken

     download (MP3) live in der Taverne auf Westmynd am 23.09.2017

Musik & Text: Bots (1970)

:

 

em

 

D

:

Was wollen wir

trinken,

sieben Tage

lang,

 

C

D

em

was wollen wir

trinken,

so ein

Durst.

 

 

G

D

G

 

 

Es wird ge~

nug für

alle

sein,

 

 

 

em

 

D

 

 

drum lasset uns

trinken, rollt das

Fass nur

rein,

 

 

 

C

D

em

 

 

wir trinken zu~

sammen,

nicht al~

lein.

 

Dann wollen wir schaffen , sieben Tage lang,
dann wollen wir schaffen, komm fass an!
Und das wird keine Plackerei,
wir schaffen zusammen, sieben Tage lang,
wir schaffen zusammen, nicht allein.

Jetzt müssen wir streiten, keiner weiß wie lang,
ja, für ein Leben ohne Zwang.
Dann kriegt der Frust uns nicht mehr klein,
wir halten zusammen, keiner kämpft allein,
wir streiten zusammen, nicht allein

  

Laterne

Musik: “Ich gehe mit meiner Laterne“ (traditionell)
Text: Anja Berger, Feinschliff: Uwe R. Hoeppe (2013)

A (G) (D)

E7 (D7) (A7)

Ich

schwanke mit meiner La~

terne

A (G) (D)

E7 (D7) (A7)

und

meine Laterne mit

mir.


Wir kommen grad’ aus der Taverne,
ich hatte dort einige Bier.

:

Mein Geld ging aus, man schmiss mich raus,
rabimmel, rabammel, rabumm.

:

Der Schankmaid griff ich an die Backen,
ihre Hand flog in mein Gesicht.
Dabei wollt’ ich sie doch nur zwacken
doch Späße versteht man hier nicht.

Der Wirt wollt’ nichts hör’n von Krediten
er wollte nur klingendes Geld.
Wo sind bloß die guten Sitten?
Wohin geht es mit dieser Welt?

So bleibt mir nichts als jetzt zu gehen,
ich winke der Schankmaid auf bald.
In meinem Bette würd’ ich sie gerne sehen
doch blieb sie bisher leider kalt.

Drum schwank’ ich mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Ja, trinken, wer tut das nicht gerne,
was wäre die Welt ohne Bier?

Papst und Sultan

Musik: traditionell, Text: Christian L. Noack (1767-1821)

 

G (C)

 

D (G)

Der

Papst lebt

herrlich in der

Welt,

 

D7 (G)

 

G (C)

es

fehlt ihm

nie an Ablass

geld.

 

G (C)

D (G)

em (am)

er trinkt vom

aller

besten

Wein,

 

am (dm)

D (G)

G (C)

drum möcht' auch

ich der

Papst wohl

sein.

 

Der Sultan lebt in Saus und Braus,
er wohnt in einem Freudenhaus.
voll wunderschöner Mägdelein,
drum möcht' ich wohl der Sultan sein.

Geteilt betracht' ich beider Glück
und kehr' zu meinem Stand zurück.
Doch das geh' ich mit Freuden ein:
halb Sultan und halb Papst zu sein.

Drum Mädchen, gib mir einen Kuss,
jetzt will ich sein dein Sultanus!
Ihr trauten Brüder, schenket ein,
damit ich euch der Papst kann sein!

Und unser liebe Frauen

traditionell (16. Jhd.)

 

em

 

(C)

D

G

D

G

Und

unser

liebe

Frau

en vom

kalten

Bron

nen,

 

E7

 

am

em

H7

 

em

be

scher uns

armen

Lands

knecht' ein'

war

me Son

nen.

 

G

 

 

 

C

D

G

 

Dass wir

nicht ver

hungern,

zieh'n

wir in

Wirtes

Haus

 

E7

 

am

em

H7

 

em

mit

einem

vollen

Säc

kel, mit

leerem

wieder

raus.

 

 

em

 

 

 

Und die

Trommeln, Trommeln,

Trommeln: Lärm

an, Lärman, Lärm

an

 

D7

em

D

em

Hei-de-

ri-di-ri-di-

ri-di-ran,

immer forsch vo

ran!

 

Und unser liebe Frauen vom kalten Bronnen
bescher' uns armen Landsknecht' ein' warme Sonnen.
Dass wir nicht erfrieren, zieh'n wir dem Bauersmann
sein wollen Hemd vom Leibe, und ziehn's uns selber an.

Und die Trommeln, Trommeln, Trommeln...

Der Trommler schlägt Parade, die Seidenfahnen weh'n,
Jetzt heißt's auf Glück und Gnade ins Feld spazieren geh'n.
Das Korn wogt auf den Feldern, es schnappt der Hecht im Strom,
Heiß weht der Wind von Geldern hinauf nach Berg' op Zoom.

Und unser liebe Frauen vom kalten Bronnen
bescher' uns armen Landsknecht' ein' warme Sonnen.
Dass wir endlich finden von aller Arbeit Ruh',
Der Teufel hol' das Raufen und's Saufen noch dazu!

 

H7

 

em

Landsknecht vo

raaaaan,...

immer forsch vo

ran!

 

Bearbeitung © 2014 Uwe R. Hoeppe

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